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01
Mai
10

Waldbrettspiel Pararge aegeria

Waldbrettspiel - Pararge aegeria

Waldbrettspiel - Pararge aegeria


Schmetterlinge – April 2010 – Fotos – Bilder – Schmetterlingsfotos – Schmetterlingsbilder – Tagfalter – Nachtfalter – Dickkopffalter – Weißlinge – Bläulinge – Edelfalter – Augenfalter – Waldbrettspiel – Pararge aegeria – Naturfotografie – Schmetterlingsphotos


Schmetterlinge im April 2010

Die ersten Schmetterlinge – genauer: die ersten Tagfalter – des Jahres 2010 sind mir ja bereits im März begegnet, und zwar: Zitronenfalter, Tagpfauenauge und C-Falter (siehe hier).

Im April sind naturgemäß einige hinzugekommen.

Allen voran der Aurorafalter (Anthocaris cardamines), über den ich ausführlich berichtet habe ( siehe: Die Jagd nach dem Aurorafalter). Seit der Erstbegegnung gehört der Aurorafalter fast schon zum Alltagsbild.

Aus der Familie der Weißlinge konnte ich außerdem noch einen Grünader-Weißling (Pieris napi) fotografieren. Mehrfach gesehen habe ich wohl auch einen Kleinen Kohlweißling; da ich kein Exemplar fotografieren konnte, bin ich aber nicht ganz sicher.

Die ersten Bläulinge, die mir begegnet sind, waren vermutlich allesamt Kurzschwänzige Bläulinge (Cupido argiades); das gilt auf jeden Fall für die Exemplare, die ich fotografieren konnte.

Ganz neu in meiner Fotosammlung ist der Kleine Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae); diese Art habe ich zuvor noch nie gesehen.

In gewissem Sinne „neu“ ist auch das Landkärtchen (Araschnia levana). Das Landkärtchen habe ich zwar schon im letzten Sommer fotografiert, aber dabei handelte es sich um die 2., die Sommergeneration, die ganz anders gefärbt ist als die 1., die Frühlingsgeneration (siehe: Saisondimorphismus des Landkärtchens).

Am 30. April konnte ich endlich auch das Waldbrettspiel (Pararge aegeria) aus der Nähe fotografieren; im letzten Jahr habe ich nur ein paar verwaschene Distanzaufnahmen zustande gekriegt.

Somit finden sich in meinem diesjährigen Tagfalter-Fotoalbum jeweils mindestens ein Vertreter der Dickkopffalter, der Weißlinge, der Bläulinge, der Edelfalter und der Augenfalter. Fehlen also nur noch Ritterfalter und Würfelfalter (Letzterer ist bei uns nur mit einer einzigen Art vertreten).

Auch einige Nachtfalter konnte ich im April fotografieren:
Braune Tageule (Euclidia glyphica; sehr zahlreich!),
Gitterspanner (Semiothisa clathrata,
Heidespanner (Ematurga atomaria),
Hornkraut-Tageulchen (Panemeria tenebrata),
Olivenbrauner Zünsler (Pyrausta despicata)

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18
Apr
10

Widderchen Zygaena

Widderchen - Zygaena

Widderchen - Zygaena

Gedicht – Schmetterlinge – Schmetterlingsgedicht – Schwalbenschwanz – Goldene Acht – Kleiner Fuchs – Postillion – Admiral – Kohlweißling – Landkärtchen – Zitronenfalter – Waldbrettspiel – Dickkopffalter – Schillerfalter – Distelfalter – Gamma-Eule – Braunauge – Mauerfuchs – Kaisermantel – Widderchen – Schornsteinfeger – Ochsenauge – Pfauenauge – Schachbrett – Nierenfleck-Zipfelfalter – Russischer Bär – Polyommatus icarus – Jelzin – Party – Tanz – lustiges Gedicht – heiteres Gedicht – Humor


Die Schmetterlings-Party
© Ronald Henss

Es lud einmal ein Schwalbenschwanz
die Schmetterlinge ein zum Tanz.
Als Erster hat die Goldne Acht
sich freudig auf dem Weg gemacht.
Früh zur Stelle war’n auch schon
Kleiner Fuchs und Postillion.
Bald traf auch ein der Admiral,
ihm war der Tanz eigentlich egal,
ihm stand – wie auch dem Kohlweißling –
mehr nach Nektar-Trank der Sinn.
Beim Tanze sorgten für Gemunkel
zwei Landkärtchen, eins hell, eins dunkel.

Da klagte der Zitronenfalter:
„Tanz ist wohl nichts mehr für mein Alter.“
Prompt klagte auch das Waldbrettspiel:
„Ich glaub, der Tanz wird mir zu viel.“
Auch Dickkopf-, Schiller-, Distelfalter
besannen sich nun auf ihr Alter.
„Ach hört doch auf mit dem Geheule!“,
schimpfte da die Gamma-Eule.
Betreten wagten keinen Mucks
das Braunaug’ und der Mauerfuchs.

Ein gutes Wort vom Kaisermantel
bewirkt’ zum Guten dann den Wandel.
Das Widderchen flog frohgemut
dem Schornsteinfeger auf den Hut.
Es zwinkerte mit blauem Auge
dem Ochsen- zu das Pfauenauge.
Das Schachbrett war ganz hin und weg
vom zauberhaften Nierenfleck.
Betrunken tapste hin und her
– wie Jelzin einst – der Russ’sche Bär.
Glückselig tanzte bis zum Schluss
Polyommatus icarus.



© Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung des Autors

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