Posts Tagged ‘Tagfalter

31
Mai
10

Kleiner Sonnenröschen-Bläuling

Kleiner Sonnenröschen-Bläuling - Aricia agestis (w)

Kleiner Sonnenröschen-Bläuling - Aricia agestis (w)


Schmetterlinge – Mai 2010 – Tagfalter – Nachtfalter – Falter – Kleines Wiesenvögelchen – Rotklee-Bläuling – Grüner Zipfelfalter – Hauhechel-Bläuling – Gelbling – Kleiner Sonnenröschen-Bläuling – Graubär – Hornkraut-Tageulchen – Hornkraut-Bunteulchen – Scheck-Tageule – Gamma-Eule – Braune Tageule – Schmetterlingsfotos – Schmetterlingsbilder


Schmetterlinge im Mai 2010
Foto: Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis)

Im letzten Beitrag habe ich über meine Schmetterlingsbegegnungen im April 2010 berichtet. Heute haben wir den 31. Mai und es ist an der Zeit, Bilanz über diesen Monat zu ziehen.
Eigentlich sollte der Mai ein recht guter Monat für Schmetterlingsbeobachtungen sein – aber daraus wurde in diesem Jahr nichts. Das Wetter war eine einzige Katastrophe, so dass ich nur wenige Schmetterlinge fotografieren konnte.

Folgende Tagfalter sind im Mai hinzugekommen:

Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus); 17.05.
Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus); 18.05.
Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi); 21.05.
Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus); 25.05.
Gelbling (Colias hyale oder Colias alfarensis); 25.05.
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis); 31.05.10

Besonders hervorzuheben ist der Grüne Zipfelfalter, auch Brombeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi) – diese Art ist mir am 21.05.2010 zu allerersten Mal begegnet (Foto und Kommentar siehe hier).

Aus der Gruppe der Nachfalter seien erwähnt:
Graubär (Cycnia mendica); 17.05.
Hornkraut-Tageulchen, auch Hornkraut-Bunteulchen (Panemeria tenebrata); 18.05.
Scheck-Tageule (Calliastege mi); 25.05.
Gamma-Eule (Autographa gamma); 26.05.

Scheck-Tageule und Graubär hatte ich zuvor noch nie gesehen.
Ein Foto des Graubärs (Cycnia mendica) gibt es hier.
Zum Hornkraut-Tageulchen (Panemeria tenebrata) gibt es hier eine kleine Story.
Und auch zur Gamma-Eule gibt es was Erwähnenswertes: Das erste Exemplar in diesem Jahr habe ich am 26. Mai auf der Sulzbachtalaue gesichtet. Dort ist offenbar über Nacht eine ganze Reisegruppe eingetroffen, denn am 26. habe ich unzählige Exemplare angetroffen; ihre Zahl muss irgendwo zwischen 50 und 100 liegen. Bemerkenswert ist auch Folgendes: Zumeist sieht man die Gamma-Eule ja entweder im Flug oder mit geschlossenen Flügeln. Am 26. habe ich kein einziges Exemplar mit geschlossenen Flügeln gesehen. Sämtliche Exemplare bewegten, nachdem sie sich niedergelassen hatten, die Flügel mit einer hohen Frequenz (Frage an die Schmetterlingsexperten: Haben sie sich damit ein wenig aufgeheizt?).

Insgesamt ist die Braune Tageule (Euclidia glyphica) der Schmetterling des Monats Mai – Braune Tageulen sind mir immer und überall begegnet, selbst wenn sich ansonsten keine anderen Falter gezeigt haben.

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01
Mai
10

Waldbrettspiel Pararge aegeria

Waldbrettspiel - Pararge aegeria

Waldbrettspiel - Pararge aegeria


Schmetterlinge – April 2010 – Fotos – Bilder – Schmetterlingsfotos – Schmetterlingsbilder – Tagfalter – Nachtfalter – Dickkopffalter – Weißlinge – Bläulinge – Edelfalter – Augenfalter – Waldbrettspiel – Pararge aegeria – Naturfotografie – Schmetterlingsphotos


Schmetterlinge im April 2010

Die ersten Schmetterlinge – genauer: die ersten Tagfalter – des Jahres 2010 sind mir ja bereits im März begegnet, und zwar: Zitronenfalter, Tagpfauenauge und C-Falter (siehe hier).

Im April sind naturgemäß einige hinzugekommen.

Allen voran der Aurorafalter (Anthocaris cardamines), über den ich ausführlich berichtet habe ( siehe: Die Jagd nach dem Aurorafalter). Seit der Erstbegegnung gehört der Aurorafalter fast schon zum Alltagsbild.

Aus der Familie der Weißlinge konnte ich außerdem noch einen Grünader-Weißling (Pieris napi) fotografieren. Mehrfach gesehen habe ich wohl auch einen Kleinen Kohlweißling; da ich kein Exemplar fotografieren konnte, bin ich aber nicht ganz sicher.

Die ersten Bläulinge, die mir begegnet sind, waren vermutlich allesamt Kurzschwänzige Bläulinge (Cupido argiades); das gilt auf jeden Fall für die Exemplare, die ich fotografieren konnte.

Ganz neu in meiner Fotosammlung ist der Kleine Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae); diese Art habe ich zuvor noch nie gesehen.

In gewissem Sinne „neu“ ist auch das Landkärtchen (Araschnia levana). Das Landkärtchen habe ich zwar schon im letzten Sommer fotografiert, aber dabei handelte es sich um die 2., die Sommergeneration, die ganz anders gefärbt ist als die 1., die Frühlingsgeneration (siehe: Saisondimorphismus des Landkärtchens).

Am 30. April konnte ich endlich auch das Waldbrettspiel (Pararge aegeria) aus der Nähe fotografieren; im letzten Jahr habe ich nur ein paar verwaschene Distanzaufnahmen zustande gekriegt.

Somit finden sich in meinem diesjährigen Tagfalter-Fotoalbum jeweils mindestens ein Vertreter der Dickkopffalter, der Weißlinge, der Bläulinge, der Edelfalter und der Augenfalter. Fehlen also nur noch Ritterfalter und Würfelfalter (Letzterer ist bei uns nur mit einer einzigen Art vertreten).

Auch einige Nachtfalter konnte ich im April fotografieren:
Braune Tageule (Euclidia glyphica; sehr zahlreich!),
Gitterspanner (Semiothisa clathrata,
Heidespanner (Ematurga atomaria),
Hornkraut-Tageulchen (Panemeria tenebrata),
Olivenbrauner Zünsler (Pyrausta despicata)

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20
Apr
10

Aurorafalter Anthocaris cardamines

Aurorafalter - Anthocaris cardamines

Schmetterlinge – Falter – Tagfalter – Weißlinge – Aurorafalter – Dudweiler – Sulzbachtalaue – Schmetterlingsfotos – Schmetterlingsbilder – Anthocaris cardamines – Wiesen-Schaumkraut – April – Aurora – römische Göttin – Morgenröte – Göttin der Morgenröte


Auf der Jagd nach dem Aurorafalter
Anthocaris cardamines

In der Samstagsausgabe der Saarbrücker Zeitung gab es am 10./11. April 2010 unter der Überschrift „Auf rastloser Brautschau“ einen schönen Artikel über den Aurorafalter.

Den nach Aurora, der römischen Göttin der Morgenröte benannten Falter kannte ich bis dahin nur von Fotos. In dem Artikel war unter anderem zu lesen, dass das Weibchen (welches eher unauffällig ist, da es anders als das Männchen keine orangefarbenen Flügelspitzen besitzt) die Eier an Kreuzblütengewächsen ablegt mit einer besonderen Vorliebe für das Wiesen-Schaumkraut.

Da entlang der Sulzbachtalaue in Dudweiler große Wiesen-Schaumkraut-Bestände zu finden sind, hielt ich in der Folgezeit intensiv Ausschau nach dem Aurorafalter. Am Montag und Dienstag war es regnerisch und arg kalt, also absolut kein Schmetterlings-Wetter. Am Mittwoch besuchte ich die Sulzbachtalaue und prompt begegnete mit ein Aurorafalter-Männchen. Auf einer etwa fünfzig Meter langen Strecke, die dicht mit Wiesen-Schaumkraut bewachsen ist, flog der Falter hin und her und hin und her und hin und her, offenbar auf Brautschau. Mehrfach flatterte er direkt an mir vorbei, aber leider setzte er sich kein einziges Mal nieder, so dass sich keine Gelegenheit zum Fotografieren bot. Am Donnerstag war es etwas kühler und nirgendwo war ein Aurorafalter zu sehen. Am Freitag war das Wetter sehr schön und wieder flatterte ein Auroramännchen rastlos über die Wiesen-Schaumkraut-Bestände. Gestern (Montag, 19. April) war ich mit einem Kamerateam vom Fernsehen auf dem Dudweiler Anger und das Erste, was ich sah, war ein Aurorafalter-Männchen (die Dreharbeiten hatten nicht das Geringste mit Schmetterlingen zu tun).

Heute – Dienstag, 20. April 2010 – war dann endlich mein großer Aurorafalter-Tag. Auf der Sulzbachtalaue sind mir fast ein Dutzend Autorafalter begegnet und ich konnte sowohl einige Männchen als auch ein Weibchen aus nächster Nähe fotografieren.

Der Aurorafalter gehört zu den Weißlingen. Seine Flugzeit erstreckt sich laut Settele u.a. von April bis Juni. Der Aurorafalter ist nirgends in Deutschland gefährdet.

Wie im Text geschildert, entstand die Aufnahme am 20. April 2010 auf der Sulzbachtalaue in Dudweiler.

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10
Apr
10

Zitronenfalter-Gedicht

Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni

Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni


Gedicht – Zitronenfalter – Gonepteryx rhamni – Schmetterling – Löwenzahn – lustiges Schmetterling-Gedicht

Der arbeitsscheue Schmetterling
Ein Zitronenfalter-Gedicht

© Arnd Helsson

Es war einmal ein Schmetterling,
der gar nicht gern zur Arbeit ging.
Der leuchtend gelbe Löwenzahn
hatte es ihm angetan.
Er flog von Blüt‘ zu Blüte hin
nach Nektar-Naschen stand sein Sinn.
Von Arbeit hat er nichts gehalten,
er wollt‘ keine Zitronen falten.

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Das Foto entstand am 9. März 2010 in Dudweiler auf der Brachfläche neben dem Jugendzentrum in der Sudstraße.
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09
Apr
10

Schmetterling Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs Aglais urticae

Kleiner Fuchs Aglais urticae

Kleiner Fuchs Aglais urticae

Dieser Kleine Fuchs begegnete mir heute (09. März 2010) auf der Bergehalde Lydia.

20
Mrz
10

Schmetterlinge 2010

Tagpfauenauge

Tagpfauenauge

Schmetterlinge – 2010 – Saarland – Winter – Frühling – Nachtfalter – Spanner – Frostspanner – Tagfalter – Zitronenfalter – Tagpfauenauge – C-Falter – Edelfalter

Schmetterlinge 2010 – Die Schmetterlinge flattern wieder

Das heutige Foto ist zwar nicht schlecht, aber es ist bei Weitem nicht mein schönstes Foto eines Tagpfauenauges. Dass ich es trotzdem heute präsentiere, hat einen guten Grund: Dies ist mein erstes Tagfalter-Foto des Jahres 2010. Ich habe bewusst nicht „Schmetterlings-Foto“ gesagt, denn seit Mitte Februar sind mir schon mehrere Nachtfalter begegnet, wobei es sich vermutlich um Frostspanner handelte.

Buchstäblich in seinen allerletzten Tagen hat uns der Winter am 18. März und 19. März zwei sonnige und richtig warme Tage beschert – und siehe da: nun flattern auch die Schmetterlinge wieder.

Der erste Tagfalter, den ich im Jahre 2010 gesehen habe, war ein Zitronenfalter. Das war am 17. März, aber im Rheinland-Pfalz und nicht im Saarland. Der erste saarländische Tagfalter des Jahres 2010 ließ nicht lange auf sich warten: er begegnete mir am 18. März vor der Mensa der Uni Saarbrücken und es war ebenfalls ein Zitronenfalter. Am frühen Nachmittag des 18. März sind mir dann in der Nähe des Dudweiler Bürgerhauses (Grünfläche neben Beethovenstraße) noch ein Dutzend Zitronenfalter begegnet. Da sämtliche Zitronenfalter nur durch die Lüfte flatterten und kein einziges Exemplar sich niederließ, konnte ich kein Foto machen. Außerdem erblickte ich am 18. März in der Nähe des Bürgerhauses noch einige Exemplare eines anderen Tagfalters. Diese ließen sich zwar immer wieder mal im Gras nieder um sich zu sonnen, aber sobald ich ein bisschen näher kam, flatterten sie davon. Aufgrund der zu großen Distanz konnte ich die Art nicht identifizieren. Sicher war auf jeden Fall, dass es Edelfalter waren.

Am 19. März gelangen mir dann endlich die ersten Tagfalter-Fotos des Jahres 2010. Den Auftakt machte das Tagpfauenauge. Davon sind mir etwa ein halbes Dutzend begegnet und zwei Exemplare konnte ich fotografieren. Außerdem konnte ich einen weiteren Tagfalter fotografieren. Leider nur aus etwa 3 Metern Entfernung, aber dies reichte für eine eindeutige Identifikation: es war ein C-Falter, der nicht zuletzt aufgrund seiner geschwungenen Flügelform unverwechselbar ist. Vermutlich handelte es sich auch bei den „Unidentifizierbaren“ am Tag zuvor um C-Falter. Zitronenfalter gab es auch am 19. März nur beim Herumflattern zu bewundern.

Mit Zitronenfalter, Tagpfauenauge und C-Falter sind mir somit bereits drei Tagfalter begegnet, die als Falter bei uns überwintern.

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13
Feb
10

Was machen Schmetterlinge im Winter?

Gelbling

Gelbling

Schmetterlinge – Falter – Wanderfalter – Winter – Frost – Eis – Schnee – Überwinterung – Zugvögel – Frostschutzmittel

Was machen Schmetterlinge im Winter?

Im Frühling, Sommer und im Herbst sieht man sie überall – die schönen bunten Schmetterlinge. Aber was machen sie eigentlich im Winter, wenn in unseren Breiten – zumindest zeitweilig – Frost herrscht und Schnee und Eis das Land bedecken?

Die Überwinterungsstrategien der Schmetterlinge sind ausgesprochen unterschiedlich. Einige trotzen als Falter der Winterkälte, andere überwintern als Ei, andere als mehr oder weniger weit entwickelte Puppen und wiederum andere ziehen wie die Zugvögel in der kalten Jahreszeit in wärmere Gegenden.

Die Schmetterlinge, die bei uns als Falter den Winter überstehen sind der Kleine Fuchs, der Große Fuchs, das Tagpfauenauge, der Zitronenfalter, der C-Falter und der Trauermantel. Sie ziehen sich in der kalten Jahreszeit an geschützte Orte zurück und verbringen die Wintermonate in einer Kältestarre. Besonders kälteresistent ist der Zitronenfalter. Er ist so gut durch ein körpereigenes Frostschutzmittel geschützt, dass er auch kälteste Winter ungeschützt im Freien übersteht. Die Arten, die als Falter überwintern, flattern dann oft schon als erste Frühlingsboten im Februar oder März wieder durch die Lüfte.

Zu den Schmetterlingen, die bei uns nicht (oder nur in Ausnahmefällen) überwintern können, zählen der Admiral, der Distelfalter und der Postillion. Diese Wanderfalter legen zum Teil mehrere Tausend Kilometer zurück, so zum Beispiel der Distelfalter, der im Spätsommer bis nach Nordafrika fliegen kann.

Die zahlreichen Schmetterlinge, die die kalte Jahreszeit als Ei oder Puppe überstehen, stimmen ihre Überwinterungsstrategie auf die Entwicklung von Knospen, Blättern und Blüten der Pflanzen ab, von denen sich ihre Raupen ernähren.

***

Das Foto zeigt einen Gelbling, aufgenommen am 8. Oktober 2009 auf der Bergehalde Lydia. Der letzte Tagfalter, den ich im Jahre 2009 aufgenommen habe, war ebenfalls ein Gelbling. Das war am 21. Oktober 2009.

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Quellen:
Lohmann, M. (2005). Schmetterlinge. Der etwas andere Naturführer. München: blv Buchverlag.
Settele, J., Steiner, R., Reinhardt, R., Feldmann, R. & Hermann, G. (2009). Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Stuttgart: Ulmer Naturführer.

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09
Jan
10

Schmetterling Kleiner Feuerfalter

Schmetterling Kleiner Feuerfalter

Schmetterling Kleiner Feuerfalter

Schmetterling: Kleiner Feuerfalter (Lycaean phlaeas)

Mein Schmetterlingsführer von blv „Schmetterlinge. Der etwas andere Naturführer“ weiß über den Kleinen Feuerfalter unter anderem Folgendes zu berichten:

Die Spannweite beträgt 22 bis 28 Millimeter
Die Vorderflügel und der Saum der Hinterflügel sind rostfarben mit schwarzen Flecken
Die Unterseite ist heller mit dunklen Punkten und weißen Saumstreifen
Die Flugzeit reicht von Mai bis September
Sein Lebensraum sind trockenwarme Wiesen, Böschungen, Waldränder, Heiden und auch Parks

Obgleich er keine Spur von Blau aufweist, wird der Kleine Feurfalter aufgrund anderer Merkmalsähnlichkeiten der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) zugeordnet.

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Systematik laut Wikipedia

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Bläulinge (Lycaenidae)
Unterfamilie: Lycaeninae
Gattung: Lycaena
Art: Kleiner Feuerfalter

Wissenschaftlicher Name
Lycaena phlaeas
(Linnaeus,1761)

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Noch ein Hinweis für Gedichte-Freunde:

Ein Schmetterlingsgedicht – und zwar ein Sonett – findet sich in dem wunderbaren Blog der Autorin
Patricia Koelle
Alles voller Himmel – Geschichten, Geschenke und Gedanken

Dort gibt es übrigens auch ein Foto von einem Admiral (Vanessa atalanta). Obgleich der Admiral zu den häufigeren Schmetterlingsarten gehört, ist mir leider bislang noch kein Exemplar zu Gesicht, geschweige denn vor die Linse gekommen.

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Dieses Foto entstand am 09. Juli 2009 in der Sulzbachaue im südlichen Teil von Dudweiler. Bislang ist mir nur sehr selten mal ein Kleiner Feuerfalter begegnet.

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Ein Nachtrag: In der Zwischenzeit sind mir durchaus einige Kleine Feuerfalter begegnet. Ich kenne auch eine Stelle, an der mit großer Regelmäßigkeit ein Kleiner Feuerfalter anzutreffen ist. Praktisch jedes Mal, wenn ich dort vorbeikomme, begegnet mir auf einer etwa zwanzig Quadratmeter großen Fläche mindestens ein Exemplar. Und mittlerweile konnte ich auch feststellen, dass der Kleine Feuerfalter auf der Bauchseite durchaus einen bläulichen Schimmer aufweist.
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04
Jan
10

Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera

Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera

Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera

Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera

Auch heute (7. August 2009) ist mir eine neue Schmetterlingsart vor die Linse gekommen. Mit Hilfe meines vorgestern erworbenen Schmetterlingsführers (Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Ulmer Verlag, 2009) konnte ich rasch ermitteln, dass es sich um einen Mauerfuchs (Lasiommata megera) handelt.

Der Mauerfuchs trägt seinen Namen offenkundig nicht zu Unrecht. Denn er sitzt gerne auf Felsen, Mauern oder einzelnen Steinen. So verwundert es auch nicht, dass ich ihn an einem der großen Steinblöcke entdeckt habe, die am Dudweiler Anger den Spielplatz mit Kletterwand abtrennen. Er saß dort an den Stein geklammert und ein bisschen durch Grashalme verdeckt. Gottseidank konnte ich einige Grashalme zur Seite schieben, ohne dass er davonflatterte.

Auf dem Foto kann man sehen, dass dies wohl eine Mauerfüchsin war, die gerade ein Ei abgelegt hat. Sie ist dann davongeflogen und auf einem Grashalm in Mauernähe gelandet. Bis ich dorthin kam, war sie schon wieder weg, aber auf dem Grashalm konnte ich ganz deutlich ein Ei erkennen.

Der Mauerfuchs gehört zur Familie der Edelfalter und – wie man leicht erkennen kann – zur Unterfamilie der Augenfalter.

Systematik nach Wikipedia

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Augenfalter (Satyrinae)
Gattung: Lasiommata
Art: Mauerfuchs

Wissenschaftlicher Name
Lasiommata megera
(Linnaeus, 1767)

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Die Aufnahme entstand am 7. August 2009 auf dem Dudweiler Anger.

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Den erwähnten Schmetterlingsführer
Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Ulmer Verlag, 2009
kann ich übrigens wärmstens weiterempfehlen. Er enthält zwar nur die Tagfalter, aber diese sind bestens beschrieben und für die meisten praktischen Zwecke dürfte das Buch zur Bestimmung ausreichen (dies gilt natürlich nicht für sehr ähnliche Arten, die lediglich durch Spezialisten exakt bestimmt werden können).
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21
Aug
09

Schmetterlinggedicht Kleines Wiesenvögelchen

Schmetterling Kleines Wiesenvögelchen Coenonympha pamphilus

Schmetterling Kleines Wiesenvögelchen Coenonympha pamphilus


Foto: Kleines Wiesenvögelchen, Coenonympha pamphilus
Schmetterling-Gedicht: Heidrun Gemähling

Kleine Schönheiten
© Heidrun Gemähling

Schmetterlinge
im Sonntagskleid
schweben durch die Lüfte
weilen zwischen grünem Gras
und der Blumen Düfte
äugen zu den Käferlein
den so kleinen Schönen
und der helle Sonnenschein
wird sie gern verwöhnen.

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Das Kleine Wiesenvögelchen wird übrigens auch als Kleiner Heufalter bezeichnet.

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Das Foto entstand am 14. August 2009 auf dem (noch) brachliegenden Gelände Im Rosenfeld, Dudweiler, Saarland.

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08
Aug
09

Der Admiral – Schmetterlingsgedicht

Schmetterling Admiral Vanessa atalanta

Schmetterling Admiral Vanessa atalanta

Ein Schmetterling-Gedicht

Der Admiral
© Kathrin Sehland

Kommst würdig deines Standes
gesegelt, flottengleich,
mit Winden warmen Landes
in unser kühles Reich.

Dein brauner Mantel schmückt
ein weiß und rotes Mal,
die Welt von dir verzückt,
du stolzer Admiral.

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Das Foto entstand am 30. Juli 2009 am Rande des Sulzbachs an der Sudstraße in Dudweiler, Saarland.
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30
Jul
09

Schmetterling Tagpfauenauge Inachis io

Schmetterling Tagpfauenauge Inachis io

Schmetterling Tagpfauenauge Inachis io

Ein Schmetterling-Gedicht

Klee’s Schmetterling
© Manfred Schröder

Ein Falter,
ganz ohne Farbenpracht,
hat einen Tag
bei Klee verbracht.
Und mit Pinsel,
Farbe, Fantasie
der schönste Schmetterling
gedieh!

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Tagpfauenauge (Inachis io).
Das Foto entstand am 20. Juli 2009 in der Sulzbachtalaue in Dudweiler.
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21
Jul
09

Schmetterlinge Landkärtchen Sommergeneration

Schmetterlinge Landkärtchen Sommergeneration

Schmetterlinge Landkärtchen Sommergeneration

Heute (21. Juli 2009) ist mir zum ersten Mal ein Landkärtchen (Araschnia levana) begegnet. Da wir uns in der zweiten Julihälfte befinden, handelt es sich um ein Exemplar der Sommergeneration. Landkärtchen haben die interessante Eigenschaft, dass die 1. Generation, die in der 2. Aprilhälfte schlüpft, anders aussieht als die 2. Generation, die Mitte Juli erscheint. Dieser Saisondimorphismus wird durch die Temperatur und die Tageslänge gesteuert.

Die Saisonunterschiede in der Zeichnung und Färbung sind auf der Flügelunterseite – die wir hier sehen – nicht so stark wie auf der Flügeloberseite. Auf der Flügeloberseite unterscheiden sich die Saisonvarianten so stark, dass man ohne entsprechende Kenntnisse niemals auf die Idee käme, dass es sich um ein und dieselbe Art handelt.

Leider ist auch dieses Exemplar ein bisschen zerrupft. Ich hoffe, dass ich bald mal ein unbeschädigtes Exemplar antreffe, das sich zudem auch noch bereitwillig ablichten lässt.

Wikipedia weiß zu berichten, dass das Landkärtchen zum Schmetterling des Jahres 2007 gewählt wurde.

Mein Schmetterlingsführer „Schmetterlinge Der etwas andere Naturführer“ von Michael Lohmann (blv) weiß zu berichten, dass das Landkärtchen zu den ganz wenigen Tagfalterarten gehört, die in den letzten Jahrzehnten ihr Verbreitungsgebiet erweitern konnten. Gleichwohl kommt es nicht besonders häufig vor.

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Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Fleckenfalter (Nymphalinae)
Gattung: Araschnia
Art: Landkärtchen

Wissenschaftlicher Name
Araschnia levana
(Linnaeus, 1758)

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Die Aufnahme entstand am 21. Juli 2009 am Wegrand der Sulzbachtalstraße in Dudweiler in der Höhe des Hallenbades.

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Nur wenige Tage später ist mir auf der Sulzbachtalauer wieder ein Landkärtchen begegnet. Das Wetter war nicht besonders gut, es war recht kühl, und das gute Landkärtchen war so träge, dass ich es sich sogar auf meinem Finger niederließ, wo ich es in aller Ruhe fotografieren konnte.

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19
Jul
09

Schwalbenschwanz Papilio machaon

Schwalbenschwanz Papilio machaon

Schwalbenschwanz Papilio machaon

Papilio
© Patricia Koelle

Der königliche Schwalbenschwanz
trägt auf den Flügeln Sonnenglanz
und heimlich meine Träume.
Er kostet tief vom Wiesenreich,
spielt grauem Alltag ewig Streich,
erflattert Himmelsräume.

Er trägt zwar stolz der Schwalben Schwanz
doch ist viel langsamer sein Tanz.
Er bleibt durchweg gelassen.
So vergänglich auch sein Leben
versucht voll Glanz er eben
dies schwebend ganz zu fassen.

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Das Foto entstand am 16. Juli 2009 auf der Bergehalde Lydia, Fischbach, Saarland.

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Copyrighthinweis: Gedicht und Foto sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.

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19
Jul
09

Schmetterlingsgedicht Hauhechel-Bläuling

Bläuling. Vermutlich Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus

Bläuling. Vermutlich Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus

Ein Schmetterling-Gedicht

Schmetterling
© Andere Dimension

Als Raupe wurdest du geboren
farbenblind und unscheinbar
zum Schönling später auserkoren
entwickelst du dich wunderbar

Schenkst dem Leben Augenlicht
beim Gleiten durch die Lüfte
mit einer Grazie die besticht
und folgst der Blüten Düfte

Lebst die Freiheit ohne Zügel
zeigst dich gern im bunten Kleid
Morgentau schmückt deine Flügel
tragen dich durch Raum und Zeit

Das Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung des Autors.

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Hauhechel-Bläuling
Polyommatus icarus
Bei dieser Bestimmung ist Vorsicht geboten. Es gibt zahlreiche Bläuling-Arten, die sich sehr ähnlich sehen und nur von Experten auseinandergehalten werden können. Dass es sich um einen Bläuling handelt, steht jedoch außer Zweifel.

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Das Foto entstand am 17. Juli 2009 in der Sulzbachtalaue in Dudweiler, kurz vor der Abzweigung nach Herrensohr.
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