Januar 9, 2010 von Ronald

Schmetterling Kleiner Feuerfalter
Schmetterling: Kleiner Feuerfalter (Lycaean phlaeas)
Mein Schmetterlingsführer von blv “Schmetterlinge. Der etwas andere Naturführer” weiß über den Kleinen Feuerfalter unter anderem Folgendes zu berichten:
Die Spannweite beträgt 22 bis 28 Millimeter
Die Vorderflügel und der Saum der Hinterflügel sind rostfarben mit schwarzen Flecken
Die Unterseite ist heller mit dunklen Punkten und weißen Saumstreifen
Die Flugzeit reicht von Mai bis September
Sein Lebensraum sind trockenwarme Wiesen, Böschungen, Waldränder, Heiden und auch Parks
Obgleich er keine Spur von Blau aufweist, wird der Kleine Feurfalter aufgrund anderer Merkmalsähnlichkeiten der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) zugeordnet.
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Systematik laut Wikipedia
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Bläulinge (Lycaenidae)
Unterfamilie: Lycaeninae
Gattung: Lycaena
Art: Kleiner Feuerfalter
Wissenschaftlicher Name
Lycaena phlaeas
(Linnaeus,1761)
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Noch ein Hinweis für Gedichte-Freunde:
Ein Schmetterlingsgedicht – und zwar ein Sonett – findet sich in dem wunderbaren Blog der Autorin
Patricia Koelle
Alles voller Himmel – Geschichten, Geschenke und Gedanken
Dort gibt es übrigens auch ein Foto von einem Admiral (Vanessa atalanta). Obgleich der Admiral zu den häufigeren Schmetterlingsarten gehört, ist mir leider bislang noch kein Exemplar zu Gesicht, geschweige denn vor die Linse gekommen.
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Dieses Foto entstand am 09. Juli 2009 in der Sulzbachaue im südlichen Teil von Dudweiler. Bislang ist mir nur sehr selten mal ein Kleiner Feuerfalter begegnet.
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Ein Nachtrag: In der Zwischenzeit sind mir durchaus einige Kleine Feuerfalter begegnet. Ich kenne auch eine Stelle, an der mit großer Regelmäßigkeit ein Kleiner Feuerfalter anzutreffen ist. Praktisch jedes Mal, wenn ich dort vorbeikomme, begegnet mir auf einer etwa zwanzig Quadratmeter großen Fläche mindestens ein Exemplar. Und mittlerweile konnte ich auch feststellen, dass der Kleine Feuerfalter auf der Bauchseite durchaus einen bläulichen Schimmer aufweist.
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Januar 4, 2010 von Ronald

Schmetterling Kurzschwänziger Bläuling Cupido argiades
Schmetterling Kurzschwänziger Bläuling Cupido argiades
Heute (21. August 2009) hat die Zahl der Aufrufe dieses Blogs die 1000er-Marke überschritten. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Zur Feier des Tages präsentiere ich einen Schmetterling, der sicherlich nicht allgemein bekannt ist. Dass es sich um einen Bläuling handelt, sieht man leicht. Und wer sich ein wenig mit Schmetterlingen auskennt, wird leicht bemerken, dass es sich nicht um eine der üblichen Bläulingsarten handelt.
Mit Hilfe meines Schmetterlingsführers (Settele u.a. (2009): Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage, Ulmer Verlag) konnte ich das schöne Exemplar leicht identifizieren. Es handelt sich um den Kurzschwänzigen Bläuling (Cupido argiades).
Diese Art ist – laut meinem Schmetterlingsführer – in der Oberrheinebene derzeit gut vertreten und nicht gefährdet. In Folge einiger überdurchschnittlich warmer Jahre konnte der Kurzschwänzige Bläuling sich sogar stark ausbreiten und hat in der letzten Zeit mehrere Bundesländer wiederbesiedelt, für die lange Zeit Nachweise fehlten. Noch nicht vertreten ist er – laut Schmetterlingsführer – in Nordrheinwestfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Die Aufnahme entstand am 13. August 2009 auf dem Dudweiler Anger. Der 13. August war ein regnerischer Tag. Und an einem Regentag erwartet man eigentlich keine Schmetterlinge. Wenn man aber über eine Wiese wandert, kann man doch den ein oder anderen aufschrecken. Dann muss man ihm nur folgen und wenn er sich niederlässt, ganz vorsichtig nähern. Und weil das Tier dann ziemlich träge ist, kann man mit etwas Glück eine richtige Fotosession veranstalten. Mit diesem Exemplar sind mir gleich mehrere sehr gute Fotos gelungen, und zwar an verschiedenen “Rastplätzen”. Das war eine angemessene Entschädigung dafür, dass ich an jenem Tage durchnässt nach Hause kam.
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Der 13. August erweckt noch andere Erinnerungen, nämlich an den Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961. Zu diesem Thema habe ich einen Buchtipp:

Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrsg. Bettina Buske und Patricia Koelle
ISBN 978-3-939937-08-1
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Januar 4, 2010 von Ronald

Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera
Schmetterling Mauerfuchs Lasiommata megera
Auch heute (7. August 2009) ist mir eine neue Schmetterlingsart vor die Linse gekommen. Mit Hilfe meines vorgestern erworbenen Schmetterlingsführers (Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Ulmer Verlag, 2009) konnte ich rasch ermitteln, dass es sich um einen Mauerfuchs (Lasiommata megera) handelt.
Der Mauerfuchs trägt seinen Namen offenkundig nicht zu Unrecht. Denn er sitzt gerne auf Felsen, Mauern oder einzelnen Steinen. So verwundert es auch nicht, dass ich ihn an einem der großen Steinblöcke entdeckt habe, die am Dudweiler Anger den Spielplatz mit Kletterwand abtrennen. Er saß dort an den Stein geklammert und ein bisschen durch Grashalme verdeckt. Gottseidank konnte ich einige Grashalme zur Seite schieben, ohne dass er davonflatterte.
Auf dem Foto kann man sehen, dass dies wohl eine Mauerfüchsin war, die gerade ein Ei abgelegt hat. Sie ist dann davongeflogen und auf einem Grashalm in Mauernähe gelandet. Bis ich dorthin kam, war sie schon wieder weg, aber auf dem Grashalm konnte ich ganz deutlich ein Ei erkennen.
Der Mauerfuchs gehört zur Familie der Edelfalter und – wie man leicht erkennen kann – zur Unterfamilie der Augenfalter.
Systematik nach Wikipedia
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Augenfalter (Satyrinae)
Gattung: Lasiommata
Art: Mauerfuchs
Wissenschaftlicher Name
Lasiommata megera
(Linnaeus, 1767)
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Die Aufnahme entstand am 7. August 2009 auf dem Dudweiler Anger.
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Den erwähnten Schmetterlingsführer
Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Ulmer Verlag, 2009
kann ich übrigens wärmstens weiterempfehlen. Er enhält zwar nur die Tagfalter, aber diese sind bestens beschrieben und für die meisten praktischen Zwecke dürfte das Buch zur Bestimmung ausreichen (dies gilt natürlich nicht für sehr ähnliche Arten, die lediglich durch Spezialisten exakt bestimmt werden können).
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Dezember 30, 2009 von Ronald

Russischer Bär - Euplagia quadripunctaria
Russischer Bär – Euplagia quadripunctaria – Auch: Spanische Flagge (Spanische Fahne)
Heute (4. August 2009) ist mir auf der Bergehalde Lydia ein ganz außergewöhnlicher Schmetterling begegnet. So einen habe ich noch nie zuvor gesehen, und auch in meinen Tier- und Schmetterlingsführern ist kein solches Exemplar abgebildet.
Durch Nachforschung auf www.schmetterling-raupe.de habe ich aber rasch herausgekriegt, dass es sich um einen Russischen Bär (Euplagia quadripunctaria) handelt.
Auf einer Seite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen habe ich Interessantes erfahren. Zum Beispiel, dass dieser Falter auch als Spanische Fahne, Spanische Flagge oder Russische Fahne bezeichnet wird.
Interessant ist folgende Passage: An ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze, die sich durch Nordrhein-Westfalen zieht, zeigt die Spanische Flagge seit einigen Jahren eine deutliche Ausbreitungstendenz in Richtung Norden. Hier tritt sie bisweilen als „Pionierart” in ehemaligen Braunkohletagebauen auf. Die Aufnahme dieser Schmetterlingsart in den Katalog der prioritären Anhang II- Arten der FFH-Richtlinie ist äußerst umstritten, da die Unterschutzstellung der Spanischen Flagge ursprünglich nur für eine extrem gefährdete griechische Unterart gedacht war. Insgesamt sind in Nordrhein-Westfalen nach 1990 über 25 Fundmeldungen aus der Eifel, der Kölner Bucht sowie aus dem Weserbergland bekannt.
Das passt exakt zur Bergehalde Lydia, die ja ein Kunstberg aus Abfällen des saarländischen (Steinkohle-)Bergbaus ist.
Außerdem folgende Passage: Die Falter treten zwischen Anfang Juli und Mitte September auf, und zeigen bei ihrer Nahrungsaufnahme eine deutliche Präferenz für den Wasserdost (Eupatorium cannabium).
Das kann ich nur bestätigen: Mir sind gleich eine Unzahl Russische Bären begegnet – und fast alle waren sie damit beschäftigt, sich am Dost zu laben. Kaum ein Dost, an dem keines dieser Tierchen saugte.
Wenn der Russische Bär fliegt, erscheint er leuchtend rot-orange. Wenn er sich niedergelassen hat, dann erkennt man ihn kaum wieder. In aller Regel sind die rot-organgenen Hinterflügel nicht zu sehen, sondern nur die schwarzbraunen, gelblichweißgestreiften Vorderflügel, die eng zusammenstehen.

Russischer Bär auf Dost
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mal ein halb “geöffnetes” Exemplar gefunden habe.
Besonders schön ist das Tier auch, wenn man es von der Unterseite her fotografiert.

Russischer Bär - Unterseite
Noch mehr Informationen: Die Spanische Flagge gilt als ein „Verschiedenbiotopbewohner”, da sowohl trockene und sonnige als auch feuchte und halbschattige Standorte besiedelt werden. Sie kommt die Art an warmen Hängen, felsigen Tälern, sonnigen Waldsäumen sowie in halbschattigen Laubmischwäldern, Lichtungen, und an Fluss- und Bachrändern vor. Darüber hinaus werden als sekundäre Lebensräume auch besonnte Felsböschungen entlang von Straßen und Schienenwegen, Schlagfluren und Steinbrüche genutzt. Grundsätzlich scheint die Art aber nur in solchen Biotopkomplexen aufzutreten, die mit Felsformationen ausgestattet sind.
Natürlich gibt es auch auf Wikipedia Informationen zu diesem eigenartigen Falter. Dort erfährt man unter anderem, dass der Russische Bär auch einmal auf einer Wohlfahrtsmarke der Deutschen Post abgebildet war, und zwar im Jahre 2005 auf der 55+25-Marke. Dort sind allerdings die Flügel in einer Weise ausgebreitet, wie ich es nicht zu Gesicht bekommen habe. So kennen ihn wohl nur Schmetterlingssammler.
Systematik nach Wikipedia
Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Bärenspinner (Arctiidae)
Unterfamilie: Arctiinae
Gattung: Euplagia
Art: Russischer Bär
Wissenschaftlicher Name
Euplagia quadripunctaria
(Poda, 1761)
***
Die Aufnahme entstand am 4. August 2009 auf der Bergehalde Lydia, Fischbach, Saarland.

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Oktober 15, 2009 von Ronald

Schmetterling Scherenschnitt
Schmetterling – Scherenschnitt – Weihnachtsgeschichten – Weihnachtsgedichte – Weihnachtsgeschenk
Heute gibt es mal kein Schmetterling-Foto, sondern diesen bezaubernden Schmetterling-Scherenschnitt, den ich auf dem wundervollen Blog der Autorin Patricia Koelle gefunden habe, und zwar hier.
Der Scherenschnitt stammt von Hilde Bergmann, die auch das folgende brandneue Buch mit Scherenschnitten illustriert hat

Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8
Ein buntes Päckchen, das außer Keksen und Kerzen alles enthält, was man für eine gemütliche und spannende Vorweihnachtszeit braucht. Geschichten für Erwachsene und für Kinder, Geschichten zum stillen Schmökern oder zum Vorlesen. Zum Beispiel erfährt man, wie die ganze Familie zusammen Schnee machen kann oder wie Kinder vor langer Zeit Weihnachten gefeiert haben. Wem der Sinn nach Kürzerem steht, findet aber auch Gedichte, die noch niemand kennt und die man wunderbar auf Feiern oder unter dem Weihnachtsbaum vortragen kann. Es sind besinnliche darunter und heitere, lange und kurze. Stimmungsvolle Scherenschnitte ergänzen die Texte und erinnern daran, wie man als Kind mit großen Augen und kalten Füßen auf dem Weihnachtsmarkt zusehen konnte, wie solche Scherenschnitte entstanden. Auch sie erzählen Geschichten.
Ein ideales Weihnachtsgeschenk für sich selbst und die ganze Familie. Noch besser ist es, das Buch in der Adventszeit zu lesen und sich mit den Weihnachtsgeschichten, Weihnachtsgedichten und weihnachtlichen Scherenschnitten auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
***
Da die meiste Zeit des Jahres – insbesondere in den schmetterlingsreichen Monaten – niemand an Weihnachten denkt, gleich noch ein Buchtipp:

Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
ISBN 978-3-939937-04-3
Zu diesem Buch meinte zum Beispiel die Zeitschrift bella in der Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen
Wenn wir genauer hinsehen, ist unser Alltag voller Wunder. Patricia Koelle zeigt uns die Magie der kleinen Dinge in ihrer zauberhaften Kurzgeschichtensammlung „Die Füße der Sterne“.
Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen. – Wer Schmetterlinge liebt, wird auch dieses Buch lieben.
***

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Oktober 6, 2009 von Ronald

Schmetterling Nierenfleck-Zipfelfalter Thecla betulae
Schmetterlinge – Nierenfleck-Zipfelfalter – Birken-Zipfelfalter – Thecla betulae – Schmetteringsgedicht – Wilhelm Busch
Der Schmetterling
Wilhelm Busch (1832 – 1908)
Sie war ein Blümlein, hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht uns säuselt da herum;
oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt:
Ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heiß geliebte Pflanze.
***
Buchtipp:
Wilhelm Busch
Gedichte
Insel Verlag
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Und noch ein Buchtipp für alle, die gerne lustige Gedichte lesen

Hundert haarige Limericks
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Das Foto zeigt einen Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecal betulae), gelegentlich auch Birken-Zipfelfalter genannt. Diese Bläuling-Art ist zwar duchaus weit verbreitet, man kann sie aber nur selten beobachten (Settele u.a. (2009): Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage, Ulmer Verlag).
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Das Foto entstand am 21. September 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld.
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September 7, 2009 von Ronald

Sonnenröschen Bläuling Aricia
Schmetterling Sonnenröschen-Bläuling Aricia – Schmetterlingsgedicht

Nonne und Schmetterling
© Manfred Schröder
Durch einen Klostergarten
eine junge Nonne ging.
Vor ihr im Sonnenlichte,
es flog ein Schmetterling.
Sie schaute ihn mit Wehmut
und einem Tränelein.
Lass mich, oh Herr, sie dachte,
so unbeschwert und heiter sein!
***
Die Kurzgeschichte “Tuomas” von Manfred Schröder findet sich in dem Buch

Der Mann,
der vergewaltigt wurde
und andere Geschichten
und lustige Limericks von Manfred Schröder finden sich in dem Buch

Hundert haarige Limericks
***
Hier handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Sonnenröschen-Bläuling. Ob es jedoch ein Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis) oder ein Großer Sonnenröschen-Bläuling (Aricia artaxerxes) ist, vermag ich nicht zu sagen. Das Tier ist offenbar schon recht betagt, denn die Schuppen haben viel von ihrem Glanz verloren. In frischem Zustand sind diese Tiere noch wesentlich farbenprächtiger.
***
Das Foto entstand am 01. September 2009 in Dudweiler auf dem brachliegenden Geläde Im Rosenfeld.
***
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August 21, 2009 von Ronald

Schmetterling Kleines Wiesenvögelchen Coenonympha pamphilus
Foto: Kleines Wiesenvögelchen, Coenonympha pamphilus
Schmetterling-Gedicht: Heidrun Gemähling
Kleine Schönheiten
© Heidrun Gemähling
Schmetterlinge
im Sonntagskleid
schweben durch die Lüfte
weilen zwischen grünem Gras
und der Blumen Düfte
äugen zu den Käferlein
den so kleinen Schönen
und der helle Sonnenschein
wird sie gern verwöhnen.
***
Das Kleine Wiesenvögelchen wird übrigens auch als Kleiner Heufalter bezeichnet.
***
Das Foto entstand am 14. August 2009 auf dem (noch) brachliegenden Gelände Im Rosenfeld, Dudweiler, Saarland.
***
Ein Buchtipp:
Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrsg. Bettina Buske und Patricia Koelle
***

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August 17, 2009 von Ronald

Schmetterling Postillion Wander-Gelbling Colias croceus
Schmetterling Postillion Wander-Gelbling Colias croceus (Männchen)
Dieser prächtige Gelbling ist mir heute auf der Bergehalde Lydia begegnet. Bis vor Kurzem hätte ich ihn einfach als Goldene Acht klassifiziert. In diesem Falle ist die 8 ja auch sehr schön zu erkennen.
Mittlerweile bin ich aber – nicht zuletzt dank des sehr empfehlenswerten Buches Settele u.a. (2009): Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage, Ulmer Verlag – schlauer und weiß, dass es viele verschiedene Gelblinge gibt, die zum Teil nur sehr schwer voneinander zu unterscheiden sind.
Meine Nachfrage im lepiforum ergab: Es handelt sich um ein frisches Männchen des Postillions (Colias croceus).
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August 14, 2009 von Ronald

Schmetterling Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus
Ein Schmetterling-Gedicht von Kathrin Sehland zu Ehren des Hauhechel-Bläulings (Polyommatus icarus)
Edelstein der Lüfte
© Kathrin Sehland
Im Wiesengrund besticht in Blau
ein Schmetterling dezent,
sein Name ist fremd, denn Hau-
hechel-Bläuling niemand kennt.
Mit Flügeln, weiß befranst,
sucht er der Blumen Düfte,
über Hügel und Täler tanzt
ein türkisner Edelstein der Lüfte.
***
Das Foto entstand am 11. August 2009 auf dem Dudweiler Anger, Dudweiler, Saarland.
***

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August 9, 2009 von Ronald

Schmetterling Distelfalter Vanessa cardui
Ein Schmetterling-Gedicht von Claudia Duhonj-Gabersek
Flieg für mich
© Claudia Duhonj-Gabersek
Liebst der Nessel wilde Süße,
schleckst den frischen Morgentau,
bringst mir frohe Sommergrüße,
wenn ich Deine Farben schau.
Wie Du schillerst in der Sonne,
lebst die Freiheit, so wie ich,
bist mir eine wahre Wonne,
Schmetterling, flieg Du für mich.
***
Das Foto entstand am 7. August 2009 auf dem (noch) brachliegenden Gelände Im Rosenfeld, Dudweiler, Saarland.
***

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August 8, 2009 von Ronald

Rapsweißling Grünader-Weißling Pieris napi
Schmetterling Rapsweißling Grünader-Weißling Pieris napi – Friedensreich Hundertwasser – Schmetterlinggedicht
Was passt besser zu dem folgenden Schmetterling-Gedicht als ein Weißling (hier: Rapsweißling oder Grünader-Weißling, Pieris napi)? Da kann der gute Friedensreich Hundertwasser wieder auferstehen und sich mit tausend Farben so richtig austoben.
Hundertwasserfarbenschmetterling
© Manfred Schröder
Was sitzt auf meiner Nase?
Was ist es für ein Ding?
Ich öffne meine Augen -
ein Hundertwasserfarbenschmetterling!
Ich lass ihn noch gewähren
für eine kurze Zeit.
Es juckt und ich muss nießen;
er spannt die Flügel breit
und schickt sich an zum Fliegen.
Ich bleib im Grase liegen.
Und träum, ich wär ein Maler,
der Schmetterlinge malt.
Jeder schöner als der andre
und in Hundertwasserfarben strahlt!
***
Friedrich Stowasser (* 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2), besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, in Eigenkreation auch Friedensreich Regentag Dunkelbunt. Hundertwasser war ein österreichischer Künstler.
***
Die Kurzgeschichte “Tuomas” von Manfred Schröder findet sich in dem Buch
Der Mann, der vergewaltigt wurde
und andere Geschichten
und lustige Limericks von Manfred Schröder finden sich in dem Buch
Hundert haarige Limericks
***
Das Foto entstand am 22. Juni 2009 am Rande der Beethovenstraße in Dudweiler, Nähe Bürgerhaus.
***

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August 8, 2009 von Ronald

Schmetterling Admiral Vanessa atalanta
Ein Schmetterling-Gedicht
Der Admiral
© Kathrin Sehland
Kommst würdig deines Standes
gesegelt, flottengleich,
mit Winden warmen Landes
in unser kühles Reich.
Dein brauner Mantel schmückt
ein weiß und rotes Mal,
die Welt von dir verzückt,
du stolzer Admiral.
***
Das Foto entstand am 30. Juli 2009 am Rande des Sulzbachs an der Sudstraße in Dudweiler, Saarland.
***

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August 4, 2009 von Ronald

Schmetterling Kleiner Feuerfalter Lycaena phlaeas
Ein Schmetterling-Gedicht von Andere Dimension
Den Göttern nah
© Andere Dimension
Oh Schmetterling der Heiterkeit,
was trägst du schöne Farben.
Bist so nah und doch so weit,
ein Winzling ohne Narben.
Spielerisch bewegst du dich,
bist eins mit der Natur.
Schau dich an, verbeuge mich,
vor der Schönheit Signatur.
Bleibt dir nur sehr wenig Zeit,
doch gleitest du in Ruhe,
bewegst dich mit Gemütlichkeit,
hast Flügel, keine Schuhe.
Wenn ich dich so fliegen seh,
dann wird mir etwas klar.
Weiß warum ich zu dir steh,
du bist den Göttern nah.
***
Ein Buchtipp: Wer Schmetterlinge liebt, dem gefallen sicherlich auch die Geschichten von Patricia Koelle
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
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Das Foto entstand am 03. August 2009 in den Bruchwiesen in Dudweiler.
***

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August 2, 2009 von Ronald

Schmetterling Admiral
Ein Schmetterling-Gedicht von Patricia Koelle
Der Falter
© Patricia Koelle
Mir ist, als falte mit den Flügeln
der Falter heiter unsere Zeit,
als bliebe so der Winter weit
hinter fernen grünen Hügeln.
Als streue bunt aus seinen Schwingen
das Tierchen zusätzliche Tage
damit der Mensch es fröhlich wage
des Lebens Falten glatt zu ringen.
Er steigt als leuchtend Sommerhauch
und wie er sich so leicht entfaltet
und seines Falteramtes waltet
fliegen glücklich meine Sinne auch.
Sein Wesen mir die Welt versüßt.
Trag ich einst Falten im Gesicht
hat wie der Falter heut das Licht
mich lang das Leben tief geküsst.
***
Bücher von Patricia Koelle:
Die Füße der Sterne
und
Der Weihnachtswind
***
Das Foto zeigt einen Admiral (Vanessa atalanta; 348/2)
***
Das Foto entstand am 22. Juli 2009 am Rande der Herrensohrer Wiesen, nahe der Sulzbachtalaue in Dudweiler, Saarland.
***
Copyrighthinweis: Gedicht und Foto sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
***

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Schmetterling Brauner Waldvogel
Ein Schmetterling-Gedicht von Manfred Schröder.
Er tanzte nur ein paar Stunden
© Manfred Schröder
Im Garten hängt ein Blütenduft;
ein Schmetterling fliegt durch die Luft.
Jedoch ein Vogel auch.
Der Schmetterling ist farbenschön,
doch dann ist er nicht mehr zu seh’n.
Der Vogel sitzt im Strauch.
***
Die Kurzgeschichte “Tuomas” von Manfred Schröder findet sich in dem Buch
Der Mann, der vergewaltigt wurde
und andere Geschichten
und lustige Limericks von Manfred Schröder finden sich in dem Buch
Hundert haarige Limericks
***
Zu diesem – aus der Sicht des Schmetterlings – eher traurigen Gedicht habe ich dieses eher traurige Foto ausgewählt. Ich muss leider immer wieder feststellten, dass auffallend viele Schmetterlinge mehr oder weniger deutliche Beschädigungen aufweisen. So schlimm wie bei diesem Braunen Waldvogel (Aphantopus hyperantus) ist es aber Gott sei Dank nur sehr selten. Dass der Gute überhaupt noch am Leben ist, ist schon erstaunlich. Heute ist mir in den Welkertswiesen in Dudweiler ein Schmetterling begegnet, der sogar noch stärker beschädigt war. Der bejammernswerte Bursche hat mir so leid getan, dass ich ihn gar nicht fotografiert habe. Merkwürdigerweise war auch dies ein Brauner Waldvogel, obwohl der Braune Waldvogel nicht gerade zu den Schmetterlingen gehört, die mir am häufigsten über den Weg flattern. Glücklicherweise habe ich auch ein paar schöne Fotos von prächtig erhaltenen Braunen Waldvögeln. Irgendwann wird sicherlich mal eines den Weg in diesen Blog finden.
Der Braune Waldvogel wird übrigens auch als Schornsteinfeger bezeichnet.
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Das Foto entstand am 22. Juli 2009 in der Sulzbachtalaue in Dudweiler.
***

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Schmetterling Goldene Acht
Ein Schmetterling-Gedicht
Goldene Acht
© Kathrin Sehland
Von Blüte zu Blüte sacht,
viel Zeit im Klee verbracht,
ein gelber Falter voll Pracht,
gleitest bei Tag, nicht zur Nacht,
auf den Hinterflügeln lacht
eine gelborange Acht,
so wurde der Name erdacht.
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Die Goldene Acht (Colias hyale)
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Das Foto entstand am 29. Juli 2009 auf dem Dudweiler Anger.
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Schmetterling Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Ein Zitronenfalter-Gedicht
Der Zitronenfalter
© Horst Engel
Es sprach einst ein Zitronenfalter,
zwar nicht sehr laut, doch schon mit Schneid:
“Ich bin nun doch, in meinem Alter,
schon das Zitronenfalten leid!”
Drum sang fortan er froh im Chor
auch wenn er ängstlich erst anfing,
bald schmetterte er den Tenor
und wurde so zum Schmetterling.
Und schnell, bevor noch einer fragt,
sei hier auch die Moral gesagt:
Nur wer der Larve klug entwich
entpuppt als wahrer Meister sich.
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Lustige Limericks von Horst Engel finden sich in dem Buch
Hundert haarige Limericks
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Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) ist einer der allerersten Frühlingsboten. Er taucht oft schon an den ersten warmen Februartagen auf, manchmal sogar schon im Januar. Er ist zwar nicht der einzige Schmetterling, der den Winter in Kältestarre verbringt, aber er ist der einzige, der nicht extra geschützte Stellen aufsucht. Im Herbst hängt er sich irgendwo an einem Stängel in Bodennähe auf und ist den Winter über durch eine Art körpereigenes “Frostschutzmittel” geschützt (Michael Lohmann “Schmetterlinge. Der etwas andere Naturführer“).
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Das Foto entstand am 16. Juli 2009 auf der Bergehalde Lydia in Fischbach.
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Kaisermantel Argynnis paphia
Ein Schmetterling-Gedicht
Der Erfüllung nah
© Bettina Buske
Kaum aus dem Ei geschlüpft
zwang mich unendlicher Hunger
zu fressen, fressen, fressen.
Bis müde ich wurde,
unendlich müde.
Ich spann mich ein,
löste mich auf.
Nun bin ich erwacht,
neu gestaltet.
Aus dem Kokon befreit
steig ich empor zum Himmel
in lichte Höhen.
Jetzt nähre ich
vom Nektar der Blüten mich ,
bis einen Platz
für meine Eier ich finde,
mehr will ich nicht.
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Bettina Buske ist Mitherausgeberin und Mitautorin des Buches
Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
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Das Foto zeigt übrigens einen männlichen Kaisermantel. Die Männchen tragen auf den Vorderflügeln je vier dunkle Striche, die aus Duftschuppen bestehen. An deren Duft orientieren sich die Weibchen bei der Partnersuche (laut Michael Lohmann “Schmetterlinge. Der etwas andere Naturführer“).
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Das Foto entstand am 24. Juli 2009 am Wegrand der Hirschbachstraße in Dudweiler.
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Rotbraunes Ochsenauge Pyronia tithonus
Ein Schmetterlingsgedicht
Schmetterlingstraum
© Helga Gebhardt
Ein Schmetterling, schick angezogen,
ist heut zum Hochzeitstanze ausgeflogen.
Voller Blütenzauber ist sein Kleid
seine Reise noch sehr weit.
Nektar hat er eingeholt
schwer ist seine Gabe,
doch er hat es so gewollt
das die Liebste sich dran labe.
Er fliegt hinaus durch Wald und Flur
kennt sein bestimmtes Ziel auch nur.
Blind vor Sehnsucht nach seiner Dame
flog er direkt in Feindes – Arme.
Ein Vogel, der auf Futtersuche
schnappte und vertilgte ihn im Nu,
seine Auserwählte schaute traurig zu.
Vorbei ist’s mit dem Hochzeitstanz
für diesen Schmetterling
sein Traum nicht in Erfüllung ging.
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Noch mehr »»» Gedichte
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Das Foto entstand am 22. Juli 2009 in Dudweiler nahe dem Herrensohrer Weg.
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Schmetterlinge Landkärtchen Sommergeneration
Heute (21. Juli 2009) ist mir zum ersten Mal ein Landkärtchen (Araschnia levana) begegnet. Da wir uns in der zweiten Julihälfte befinden, handelt es sich um ein Exemplar der Sommergeneration. Landkärtchen haben die interessante Eigenschaft, dass die 1. Generation, die in der 2. Aprilhälfte schlüpft, anders aussieht als die 2. Generation, die Mitte Juli erscheint. Dieser Saisondimorphismus wird durch die Temperatur und die Tageslänge gesteuert.
Die Saisonunterschiede in der Zeichnung und Färbung sind auf der Flügelunterseite – die wir hier sehen – nicht so stark wie auf der Flügeloberseite. Auf der Flügeloberseite unterscheiden sich die Saisonvarianten so stark, dass man ohne entsprechende Kenntnisse niemals auf die Idee käme, dass es sich um ein und dieselbe Art handelt.
Leider ist auch dieses Exemplar ein bisschen zerrupft. Ich hoffe, dass ich bald mal ein unbeschädigtes Exemplar antreffe, das sich zudem auch noch bereitwillig ablichten lässt.
Wikipedia weiß zu berichten, dass das Landkärtchen zum Schmetterling des Jahres 2007 gewählt wurde.
Mein Schmetterlingsführer “Schmetterlinge Der etwas andere Naturführer” von Michael Lohmann (blv) weiß zu berichten, dass das Landkärtchen zu den ganz wenigen Tagfalterarten gehört, die in den letzten Jahrzehnten ihr Verbreitungsgebiet erweitern konnten. Gleichwohl kommt es nicht besonders häufig vor.
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Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Fleckenfalter (Nymphalinae)
Gattung: Araschnia
Art: Landkärtchen
Wissenschaftlicher Name
Araschnia levana
(Linnaeus, 1758)
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Die Aufnahme entstand am 21. Juli 2009 am Wegrand der Sulzbachtalstraße in Dudweiler in der Höhe des Hallenbades.
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Nur wenige Tage später ist mir auf der Sulzbachtalauer wieder ein Landkärtchen begegnet. Das Wetter war nicht besonders gut, es war recht kühl, und das gute Landkärtchen war so träge, dass ich es sich sogar auf meinem Finger niederließ, wo ich es in aller Ruhe fotografieren konnte.
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Schwalbenschwanz Papilio machaon
Papilio
© Patricia Koelle
Der königliche Schwalbenschwanz
trägt auf den Flügeln Sonnenglanz
und heimlich meine Träume.
Er kostet tief vom Wiesenreich,
spielt grauem Alltag ewig Streich,
erflattert Himmelsräume.
Er trägt zwar stolz der Schwalben Schwanz
doch ist viel langsamer sein Tanz.
Er bleibt durchweg gelassen.
So vergänglich auch sein Leben
versucht voll Glanz er eben
dies schwebend ganz zu fassen.
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Bücher von Patricia Koelle:
Die Füße der Sterne
und
Der Weihnachtswind
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Das Foto entstand am 16. Juli 2009 auf der Bergehalde Lydia, Fischbach, Saarland.
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Copyrighthinweis: Gedicht und Foto sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
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Bläuling. Vermutlich Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus
Ein Schmetterling-Gedicht
Schmetterling
© Andere Dimension
Als Raupe wurdest du geboren
farbenblind und unscheinbar
zum Schönling später auserkoren
entwickelst du dich wunderbar
Schenkst dem Leben Augenlicht
beim Gleiten durch die Lüfte
mit einer Grazie die besticht
und folgst der Blüten Düfte
Lebst die Freiheit ohne Zügel
zeigst dich gern im bunten Kleid
Morgentau schmückt deine Flügel
tragen dich durch Raum und Zeit
Das Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung des Autors.
Quelle: Kurzgeschichten- und Gedichteforum
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Hauhechel-Bläuling
Polyommatus icarus
Bei dieser Bestimmung ist Vorsicht geboten. Es gibt zahlreiche Bläuling-Arten, die sich sehr ähnlich sehen und nur von Experten auseinandergehalten werden können. Dass es sich um einen Bläuling handelt, steht jedoch außer Zweifel.
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Das Foto entstand am 17. Juli 2009 in der Sulzbachtalaue in Dudweiler, kurz vor der Abzweigung nach Herrensohr.
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